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2010-11-10 13:30

Aktuelle Presseerklärungen

Skandalöser Angriff auf den Kameramann des Fernsehens TVSA vor der höchsten juristischen Instanz – dem Gericht Bosnien-Herzegowinas

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Rückkehr der Vertriebenen in ihre Heimatorte

Während der Aggression auf Bosnien und Herzegowina in der Zeit 1992 – 1995 durch die Bundesrepublik Jugoslawien mit Hilfe der Jugoslawischen Volksarmee wurden mehr als 2.200.000 Menschen aus dem Land vertrieben. 1.200.000 von ihnen fanden Zuflucht in mehr als 100 Ländern der Welt, während etwa 1.000.000 Vertriebener in Bosnien und Herzegowina als Binnenflüchtlinge im eigenen Land blieben. Das Dayton-Friedensabkommen hat den Krieg gestoppt und Bosnien und Herzegowina auf die Föderation von BiH und die Republika Srpska aufgeteilt.

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Beispiele der Rückkehr

Die Regierung der Republika Srpska unterstützt mehr das Bleiben der zugesiedelten Serben als die Rückkehr der vertriebenen Bosniaken, Kroaten, Roma und anderer. Dass dies richtig ist, beweisen folgende Beispiele

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Diskriminierung der Rückkehrer

Die Rückkehrer in der Republika Srpska beklagen sich häufig auch über das ungerechte Verhältnis der Gemeinderegierung, wenn es um Fragen der Erteilung verschiedener Erlaubnisse und der Beantragung persönlicher Ausweise geht. Dies ist besonders in Stadtgebieten ausgeprägt, wo man die Rückkehrer, die nun eine Minderheit darstellen, daran hindern möchte, unter gleichen Bedingungen wie auch die Bürger aus der grösseren Gruppe zu arbeiten und zu wirtschaften. Daneben entziehen die öffentlichen Firmen  in vielen Fällen den Rückkehrern das Recht auf  elektrische Energie, fliessendes Wasser, Telefon, Strassenreparatur und Stadtreinigungsdienste. Wir werden nur einige Beispiele nennen

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Sicherheit der Rückkehrer

Niemand garantiert den Rückkehrern die persönliche Sicherheit und die Sicherheit ihres Eigentums zu. Die Kriegsverbrecher, die an den Massenvertreibungen, Ermordungen, Vergewaltigungen, Folterungen und Deportationen beteiligt waren, sind nicht nur auf freiem Fuss, sie sind sogar noch immer auf wichtigen Positionen in der Polizei, in der Gemeinderegierung, den Gerichten beschäftigt. So war der ehemalige Direktor der Polizei der Republika Srpska, Dragan Andan, ein enger Mitarbeiter von Ratko Mladic, mit dem er auch zusammen im Juli 1995 an der Ausführung des Massakers in Srebrenica teilgenommen hat.

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